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Was wir dieses Jahr schon erlebt haben - Teil 1
Januar: Tierspuren: Können wir sie bestimmen? Heute lautet unser Thema: " Tierspuren: Können wir sie bestimmen? Leider liegt kein Schnee, so dass wir mit "Adleraugen" unterwegs sein müssen um Spuren zu finden. Schon an unserem Treffpunkt auf einer Wiese sind wir auf der Suche. Anita macht uns darauf aufmerksam, dass wir nicht nur nach Fußabdrücke (Fährten) von Tieren suchen sollen. Wir können auch auf Hinterlassenschaften von Tieren achten. Diese nennt der Jäger bei Wildtieren "Losung"; ebenso sieht man an Fraßspuren, um welches Tier es sich handelt! Petra ermahnt uns noch auf unserem Weg leise zu sein, damit wir die Wildtiere nicht verscheuchen, denn wir wollen doch auch so manche von ihnen sehen oder wenigstens hören. Auf unserem Weg Richtung Wald entdecken wir auch schon Spuren. Diese sind aber leider nur Hundespuren! Und am Wiesenrand hat auch ein Tier sein Häufchen hinterlassen. War das vielleicht ein Hase? In der Wiese sehen wir viele aufgeworfene Erdhügel. Wir können uns nicht einigen, ob dies Maulwurfshügel sind oder die Wohnungen von Wühlmäusen. Auch eine Losung ist zu sehen. Diesmal sind wir uns einig: Sie war von einem Fuchs! Im Wald angekommen suchen wir uns dann ein schönes Plätzchen für unser Picknick. Wir haben inzwischen schon mächtigen Hunger bekommen. "Iiiiiiiiiii", rufen einige von uns. Auf einem Baumstumpf befindet sich Vogelkot. Dort wollten wir gerade unsere Brotzeit auspacken. Gestärkt geht es weiter auf unserer Erkundungstour. Wir entdecken noch einige  Tierspuren: darunter eine Rinde auf der der Buchdrucker seine Spuren hinterlassen hat, Fichtenzapfen, die von Mäusen und Eichhörnchen auf der Suche nach Samen abgeschält wurden  und auch Schlupflöcher von Käfern in einem Baumstamm. Heute haben wir uns doch fest vorgenommen besonders leise zu sein. Leider hat das so mancher von uns ab und zu vergessen. Deshalb, und wahrscheinlich auch weil ein besonders kalter Ostwind weht, lässt sich auf der Waldexkursion kein einziges Wildtier blicken. Schade! Trotzdem haben wir viel Spaß gehabt und auch viel gelernt. Februar: Wir säen Wildblumen und Gemüsepflänzchen Der Winter ist zwar die letzte Woche wieder zurückgekehrt. Da wir aber an unsere Pflanzaktion in unserem Heimgarten im Frühjahr denken, wollen wir heute Blumen und Gemüsepflänzchen aussäen. Ganz eifrig packen wir unsere mitgebrachten Pflanztöpfchen aus und wollen auch gleich beginnen. Anita hat Bioerde dabei, die wir verwenden. Sie erklärt uns den Unterschied zu herkömmlicher Erde mit Torf. Natürlich werden wir zuhause ab jetzt nur noch Bioerde verwenden! Erstaunlich, wie viele verschiedene Größen und Formen es bei den Samen gibt. Außerdem müssen wir darauf achten, dass manche der Samen Lichtkeimmer sind, die wir nicht in der Erde verbuddeln dürfen. Nach unserer Aussaat wollen wir natürlich dann wissen, was wir in den verschiedenen Töpfchen für Pflänzchen zu sehen bekommen. Deshalb basteln wir uns noch “Pflanzstöckchen“, die wir beschriften. Nach so viel Vorarbeit hilft uns Petra die Erde in die Töpfchen zu verteilen. Und dann machen wir uns endlich ans Aussäen! Manche von uns und auch unsere Betreuer haben Samen mitgebracht. Wir teilen redlich. Jeder von uns hat am Ende seine Wunschpflänzchen ausgesät. Jetzt wird noch jedes Töpfchen gegossen und in Kisten und Körben für den Heimtransport verpackt und abgedeckt. Draußen scheint zwar die Sonne, aber es ist schon noch ziemlich kalt. Gespannt sind wir schon jetzt, ob viele unserer Samen aufgehen und schöne Pflänzchen daraus werden, damit wir dann im Frühjahr unseren Heimgarten bepflanzen können. Wir werden uns deshalb viel Mühe geben und sie hegen und pflegen! Bis wir von unseren Eltern abgeholt werden bleibt diesmal sogar noch Zeit einige Laufspiele im Pausenhof zu machen. In der Sonne macht das trotz der Kälte viel Spaß!