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Aktuell
Jahresrückblick 2015 Teil 1 Januar: Nachtwanderung mit Lagerfeuer Die Zeit vergeht viel zu langsam und endlich ist es Abend. Wir unternehmen eine Nachtwanderung! Von unserem Treffpunkt beim Archehof gehen wir im Dunkeln zum Wald. Einige von uns sind erstaunt, dass sie trotz Dunkelheit doch viel auf dem Weg und am Wegrand entdecken können. Im Wald angekommen dürfen wir eine Fackel anzünden und unsere Stirn- oder Taschenlampen einschalten. So entdecken wir viele Tierspuren im Schnee. War das ein Hase, ein Fuchs oder Reh? Nachdem wir eine kurze Zeit auch mal ganz still unterwegs sind, hören wir sogar den Ruf einer Eule. "Huhuuuuu!", klingt es ganz gruselig. Es ist auch ganz schön anstrengend ein Holzscheit fürs Lagerfeuer im Rucksack durch den Wald bis zum Lagerfeuerplatz zu tragen! Deshalb freuen wir uns auch schon aufs Braten der Würstel, Folienkartoffeln und des Stockbrots. Unser mitgebrachter Tee wärmt uns auf und als Nachtisch gibt es noch Kekse, die wir uns schmecken lassen. So gestärkt, aber trotzdem ein bisschen müde vom langen Marschieren, können uns unsere Eltern am Treffpunkt wieder in Empfang nehmen. Februar: Wir bauen Nisthilfen für Schwalben und Mauersegler Der Frühling ist nah! Deshalb wollen den zurückkehrenden Schwalben und Mauerseglern Nisthilfen anbieten. Das Zusammenschrauben der Bretter ist ganz schön anstrengend. Dabei helfen uns zum Glück die Erwachsenen. Nachdem diese kräfteraubende Arbeit erledigt ist, machen wir uns ans eigentliche Formen des Nestes. Eine zurechtgeschnittene Styroporkugel dient uns als Hilfe. Die Masse besteht aus Sägespänen, die wir mit Gips, einer Spur zerriebener Holzkohle und Wasser anrühren. Mit unseren Händen dürfen wir den Matsch auf die Form auftragen. Das macht Spaß, nur gut, dass wir keine neue Kleidung anhaben! Jetzt muss das Nest noch trocknen, dann kann es auf den Brettern befestigt werden. Die Vögel können Ihre Nester selbst noch schön auspolstern. Hoffentlich dürfen wir die Nisthilfen an einem geeigneten Platz auf dem Archehof anbringen. Dann kann dort eine Kolonie Schwalben einziehen. Wir freuen uns schon darauf. März: Aktion “Saubere Landschaft” Hurra endlich Ferien! Trotzdem hält uns nichts im Bett, denn wir wollen zusammen mit der Ortsgruppe und dem Alpenverein den Müll von Feld- und Waldrändern wegräumen. Unterstützt werden wir auch von einigen Eltern und sogar ältere ehemalige "Eichhörnchen" sind gekommen, um uns zu helfen. Insgesamt sind wir 47 Teilnehmer. Bei so viel motivierten Sammlern lacht natürlich auch die Sonne vom Himmel. Was wir alles finden! Ganz schön viel Müll hat sich in den Hecken verfangen. Sogar ein Wanderweg- Schild hat der Wind verweht. Das können die Mitarbeiter des Bauhofs sicher wieder anbringen. Wir "Eichhörnchen" finden natürlich auch Tiere. Leider landet in unserem Müllsack eine tote Kröte, aber wir sehen an einem sonnigen Plätzchen auch viele Feuerwanzen bei ihrer Hochzeit. Nach dieser anstrengenden Wanderung, die uns aber viel Spaß macht, haben wir uns die Brotzeit im Feuerwehrstüberl  auch verdient. Diesmal haben wir's sogar zum Fototermin des Holzkirchner Merkur geschafft. Ob wir diesmal berühmt werden? April: Dem Frühling auf der Spur (Der Termin wurde abgesagt) Schade, dass wir trotz dieses herrlichen Frühlingswetters unsere Aktion "Dem Frühling auf der Spur" aus Termingründen absagen mussten! Ein "Eichhörnchen" ist trotzdem früh aufgestanden. In Begleitung seines Vaters und unserer Betreuerinnen Petra und Anita nimmt es an der geführten Tour des Landesbund für Vogelschutz "Vogelleben an der Kiesgrube" teil. Zeitpunkt des Treffens ist nämlich schon um 7:00 Uhr!!!! Herr Henning Fromm, der die Gruppe führt, lernt den Teilnehmern, wie sie viele Singvögel an der Stimme und am Aussehen unterscheiden können. Bei diesem schönen Wetter lassen sich auch viele Vögel hören und sehen. Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt! Unsere ausgefallene Aktion holen wir aber bestimmt  im nächsten Jahr nach. Mai: Da lachen ja die Hühner, ein Besuch im Hühnerstall Die Sonne lacht vom Himmel und wir - 20 "Eichhörnchen" - sind heute unterwegs zum Hühnerstall, um frei lebende Hühner kennen zu lernen. Charly, unser Vorsitzender der Ortsgruppe, hat uns eingeladen, die Hühner seiner Mutter zu besuchen. Er will uns auch viel über diese interessanten Tiere erzählen. Als erstes dürfen wir sie mit geschroteten Körnern füttern. Das macht Spaß! Bei Charly gibt es auch einige verschiedene Rassen; sie legen weiße, braune und sogar grüne Eier. Auf diesem Hühnerhof gibt es sogar mehrere "Gockel", die je nach Rangfolge mehrere "Hennen" um sich scharen. Wir dürfen sogar Eier aus den Nestern sammeln. Sie sind noch ganz warm! Und dann kommt der Höhepunkt: Wir streicheln das Lieblingshuhn von Charlys Tochter. Sie hat es deshalb extra auf den Arm genommen. Auch ein paar Mutige von uns trauen sich, ein Huhn ebenfalls auf den Arm zu nehmen. Nach so viel Information haben wir dann doch Hunger bekommen. Im Garten machen wir deshalb noch Brotzeit. Nochmals vielen Dank Charly für diesen schönen Vormittag! Heute haben wir viel über Hühner erfahren. Wir kommen bestimmt bald wieder! Juni: Wir stellen Hollersirup her Pünktlich sind wir am Treffpunkt, denn wir wollen heute Holundersirup herstellen und die "Hollerstaude" kennen lernen. Wie bestellt hört der Regen auf:  "Wenn Engel auf Reisen gehen ..." Zuerst erzählen uns Petra und Anita viel Interessantes über diese "alte Staude", die die Menschen schon seit vielen hundert Jahren als "Apotheke Gottes" begleitet. Auch viele von uns wissen einiges über den Holler, aber dass das Märchen "Frau Holle" nach dem Holunder benannt ist, erstaunt uns doch! Einigen von uns ist das alte Kinderlied "Ringel, Ringel, Reihe ..." sogar unbekannt. Danach gehen wir auf die Suche nach Hollerblüten. Wir werden schnell fündig. Es gibt viele Holunderbüsche in Otterfing. An vielen Gartenhecken können wir sie pflücken. Natürlich passen wir auf, dass wir die Stauden nicht ausräubern. Die Vögel sollen im Herbst doch auch noch Beeren finden. Wir pflücken auch noch manche Wildkräuter für einen Kräutertee, den wir mit den Hollerblüten verfeinern. Den lassen wir uns zu unserer Brotzeit schmecken und er wärmt uns wieder auf. Für unseren Hollersirup gibt es nun für uns ganz viel zu zupfen, schneiden, mischen und rühren. Der von uns zubereitete Sirup muss noch einige Tage ziehen. Deshalb hat uns Anita schon rechtzeitig einen angesetzt und eine große Schüssel davon mitgebracht. Von diesem dürfen wir Naschkatzen dann probieren. Das haben wir aber auch verdient! Den Rest nehmen wir abgefüllt in kleine Fläschchen mit nach Hause, nachdem wir den Werkraum der Schule wieder ordentlich gesäubert haben. Die Aktion hat uns trotz des trüben Wetters riesigen Spaß gemacht!
Sportzentrum
Die Goldammer ist im freien Gelände um Otterfings Kiesgruben oft zu hören
zum Hollersirup-Rezept