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Jahresrückblick 2016 Teil 2 Juni: Feier zum 20jährigen Jubiläum unser Kindergruppe Heute ist es endlich so weit! Unsere Kindergruppe “Eichhörnchen“ feiert dieses Jahr ihr 20jähriges Bestehen und dieses Jubiläum lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Wir feiern zusammen mit der Ortsgruppe Otterfing des Bund Naturschutz und unseren Eltern mitten im Hofoldinger Forst bei einem kleinen Forsthaus. Dort wollen wir grillen und Spaß haben. Leider ist die Wettervorhersage schlecht, aber pünktlich zu unserem Termin hört der leichte Nieselregen auf und die Sonne lässt sich sogar wieder mal sehen. Für unsere geladenen Gäste basteln wir Einladungskarten, die wir mit bunten Blumen, schönen Gräsern und Blättern verzieren. Sind sie uns nicht gelungen? Horst, unser Grillmeister, hat den Grill schon angeheizt. Aber zuerst erzählt uns Charly noch von den Anfängen der Kindergruppe und wir dürfen uns auch Fotos der Aktionen der vergangenen 20 Jahre ansehen. Jetzt kann das Fest aber beginnen! Wir haben inzwischen auch einen Bärenhunger und lassen uns die vielen gegrillten Sachen schmecken. Gut, dass die Erwachsenen viele verschiedene Salate und auch Nachtisch fürs Büfett gestiftet haben. So gestärkt machen wir uns  daran, die Umgebung zu entdecken. Rund ums Forsthaus mitten im Wald gibt es viele Erkundungs- und Spielmöglichkeiten! Doch ein plötzliches Gewitter zwingt uns dann doch zum Umzug ins Forsthaus. Zum Glück waren die Erwachsenen auch mit dem Essen fertig! Einige von uns lassen sich trotz Regen nicht vom Spielen im Freien abhalten und sind dann pitschnass. Schnell ist das Gewitter wieder vorbei und unsere nass gewordenen “Eichhörnchen“ radeln mit ihren Eltern nach Hause. Mit den übrigen “Eichhörnchen“ und deren  Eltern unternimmt Charly noch eine Waldführung. Charly erklärt uns viel über den Hofoldinger Forst, über Waldbäume und -blumen, die wir auf unserer Tour sehen. Auch über Waldtiere erfahren wir viel Neues. An den Waldwegen finden wir riesige Pestwurzblätter. Die benutzen wir gleich als Hüte. Falls es wieder zu regnen anfängt, sind wir gut geschützt! Danke Charly für diese Waldführung. Wir müssen sie mit allen “Eichhörnchen“ unbedingt wiederholen! Zufrieden und trotzdem ein bisschen müde radeln wir anschließend nach Hause. Unsere Jubiläumsfeier hat uns allen viel Spaß gemacht. Juli: Pflanzen und Blumen in unserem Garten - giftig oder Heilpflanze? Super!!!!! Diese Woche haben wir von der Gemeinde einen “Heimgarten“ zugesagt bekommen. Dort können wir in Zukunft garteln und Pflanzen und Insekten beobachten. Das trifft sich gut, denn unser heutiges Thema lautet: Pflanzen in unserem Garten - giftig oder Heilpflanzen? Deshalb schauen wir gleich, ob wir dort bekannte Pflanzen finden. Der Heimgarten ist ziemlich verwildert. Wir entdecken viele einheimische Pflanzen. Aus deren Blüten und Blätter können wir uns zu Hause einen guten Tee aufbrühen. Es gibt dort auch verschieden Beerensträucher. Da die Johannis- und Stachelbeeren gerade reif sind, naschen wir natürlich davon! In diesem verwilderten Garten finden wir auch Schnecken in allen Größen! In den anderen Gärten gibt es viele bunte Blumen, die wir bei unserem Rundgang entdecken. Darunter sind auch sehr giftige wie Eisenhut und Rittersporn, auf die uns Petra und Anita aufmerksam machen. Unter http://www.botanikus.de/Gift/ordnung.html können wir im Internet daheim immer wieder mal nachlesen, welche Pflanzen giftig sind. Aber es gibt auch viele Blüten, die man essen  kann, wie die Nachtkerze, Taglilie und Ringelblume. Das Gänseblümchen haben wir ja schon öfter probiert (Gänseblümchentee). Auf unseren weiteren Tour erkunden wir die Pflanzen am Bahndamm. Wir  versuchen Sauerampfer und machen uns ein "Naturtatoo" aus dem Saft des Johanniskraut. Zum Abschluss dürfen wir auf einer Wiese noch Heuschrecken beobachten. Außerdem erkunden auch noch ein Maisfeld. Es kommt uns wie ein Labyrinth vor! Das war heute ein schöner und lehrreicher Spaziergang! September: Pilze - welche können wir uns schmecken lassen? Wie immer an einem Samstagvormittag trafen sich 13 Kinder, einige in Begleitung ihrer Mütter, mit unserem Schwammerlexperten Hubert Baldauf zum Thema „Pilze im Wald“. Bei wunderbarem Sonnenschein machten wir uns  auf den Weg, um in Wald und Flur nach Pilzen zu suchen und sie uns erklären zu lassen. Hubert hat uns unermüdlich die Namen aller Pilzfindlinge erklärt, auch ob man sie essen kann oder lieber stehen lassen sollte. Wir fanden Täublinge aller Farben und Vielfalt, Schwindlinge aller Art und rauchende Boviste. Mit einem speziellen „Zündschwamm“ kann man übrigens schnell ein Lagerfeuer machen. Zum Schwammerlsuppe kochen ist er aber leider ungeeignet. Doch auch Pilze die ungenießbar oder sogar giftig sind, sind sehr wichtig für den Wald. Sie sorgen für die Wasserversorgung im Boden, deshalb darf man sie nicht zertreten! Nach geduldiger Suche fanden wir dann essbare Maronenröhrlinge, die nahmen wir natürlich mit nach Hause. Pilze sammeln macht hungrig und so setzten wir uns in ein gemütliches, schon von anderen Kindern gebautes Nest, um uns unsere Brotzeit schmecken zu lassen. Als wir fertig waren, entdeckten wir noch ein Waldbienennest, doch die Bienen waren uns nicht wohlgesonnen und verscheuchten uns. Wir kamen alle mit einem Riesenschreck und mit dem einen oder anderen Bienenstich davon. Was lernen wir daraus? Geht im Wald mit seinen Bewohnern sorgsam um und stört sie nicht. Schließlich gingen wir alle mit sehr viel Wissen über Pilze und Bienen nach Hause. Vielen Dank nochmals an unseren Experten Hubert Baldauf für all sein Wissen und seine Geduld, mit der er all die vielen Fragen der Kinder beantworten konnte. Oktober: Kartoffelernte und -feuer Das Daumendrücken hat geholfen, heute regnet es nicht. Bei schönstem Oktoberwetter dürfen wir Kartoffeln auf dem Acker vom Bauern Mang aus Wettelkam ernten. Mit Grabeschaufeln und Gummistiefeln machen wir uns auf den Weg. Die schon eingezogenen Kartoffelpflanzen entdecken wir schnell und fangen an zu graben. Sogar eine Herzkartoffel finden wir! Schneller als gedacht sind unsere mitgebrachten Tüten voll. Eigentlich hätten wir gerne noch mehr geerntet, da es uns großen Spaß macht, in der Erde zu graben. Doch wir müssen unsere reiche Ernte auch noch zum Lagerfeuer tragen. Wir wollen sie im Feuer braten und uns dann schmecken lassen. Auf diese reiche Ernte können wir aber auch stolz sein! Schon etwas hungrig machen wir uns auf den Rückweg zu unserem Lagerfeuer. Charly und Peter waren schon fleißig. Sie haben nämlich das Feuer vorbereitet. Nachdem wir unsere Kartoffeln gewaschen haben dürfen wir sie dann in Alufolie verpackt gleich in die Glut werfen. Wir können es gar nicht erwarten bis sie endlich gar sind. Aber zwischendurch ist Zeit um einen würzigen Kräuterquark zu bereiten. Für diesen schnippeln wir noch Schnittlauch, Petersilie, Dill, Liebstöckel und Thymian. Das macht ganz schön Arbeit. Dafür schmeckt unser Quark aber dann auch sehr gut. Endlich sind unsere Kartoffeln gar und wir können sie uns mit dem Kräuterquark oder mit Butter schmecken lassen. Einige von uns finden zur Nachspeise in Charlys Garten noch Himbeeren. Einfach himmlisch! Vielen Dank Herr Mang, dass wir die Kartoffeln auf ihrem Acker ernten durften. Danke auch an Charly und Peter, die uns rechtzeitig das Lagerfeuer vorbereitet haben. So ein schönes Kartoffelfest wollen wir bald wieder machen. Schade, dass uns die Eltern abholen. Eigentlich wollen wir noch gar nicht nach Hause! November: Auf leisen Sohlen wie die Indianer durch den Wald Heute sind wir, die Kindergruppe Eichhörnchen, auf leisen Sohlen als Indianer auf Spurensuche. Nach unserem Begrüßungskreis darf sich jeder von uns einen Indianernamen ausdenken, der zu ihm passt. Wir heißen heute zum Beispiel: Schwarze Wolke, Schneller Pfeil, Heulender Wolf, Großes Herz, Scheues Reh. Mit diesen Namen möchten wir auch angesprochen werden, schließlich sind wir Indianer und wollen uns auch so benehmen. Das heißt: Heute mal leise gehen, zusammenbleiben wie die Krieger der Indianer, mit Adleraugen auf Spurensuche sein und auf alle Geräusche achten! Auf unserer Tour durch den Wald entdecken wir so auch einige Spuren von Tieren. U.a. Krallenabdrücke von Vögeln, Borkenkäferspuren an Bäumen und Rinden, die Nagespur von einer Maus an einer Haselnuss, Kot von Hase und Reh und auch vom Pferd. Wir stellen sofort fest, dass daraus  schon Hafer wächst, die Spur also schon alt ist. Wir sehen auch Pfotenabdrücke von Hunden oder ist es gar die Spur von einem Rudel Wölfe? Außerdem finden wir mit unseren Adleraugen viel Naturmaterial. Das nehmen wir für unsere nächste Aktion mit nach Hause. Auf unserer Spurensuche richten wir uns nach den Himmelsrichtungen, die wir als Indianer an den Bäumen erkennen können! Wir finden einen geeigneten Lagerplatz für unsere Brotzeit und können uns mit warmem Tee und mitgebrachtem Essen wieder stärken. Als die Squaws noch mit Essen  beschäftigt sind, bauen wir Krieger schon an einem geeigneten Tipi. Das macht uns so viel Spaß, dass wir den Lagerplatz gar nicht mehr verlassen wollen, doch die die Squaws drängen zur Rückkehr. Auf dem Rückweg hören und sehen wir am Waldrand noch einige Vögel. Also sind wir doch auf leisen Sohlen wie richtige Indianer unterwegs! Auch wenn einige von uns eiskalte Füße bekommen, macht uns diese Spurensuche durch den Wald riesigen Spaß.
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