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Jahresrückblick 2014 Juni bis Dezember Juni: Lindenwanderung durch das "Lindendorf" Otterfing Heute ist herrliches Frühsommerwetter! Wir können eine wunderschöne Wanderung durch unser "Lindendorf" Otterfing unternehmen. Unser erster Halt gilt unserer "Kirchenlinde". Wie viele Kinder sich in ihrem Hohlraum wohl in den Jahren schon versteckt haben? Unsere Betreuerin Petra muss uns noch helfen, damit wir an den Händen haltend einen Reigen um sie machen können. Weiter geht's zu den nächsten Linden. Nachdem wir viel über die Linde erfahren haben, müssen wir uns aber stärken. Wir lassen uns zu unserer Brotzeit einen Lindenblütentee schmecken. Unter den Linden summt und brummt es. Sie werden gerade von vielen Bienen und Hummeln besucht, da sie in voller Blüte stehen. Deshalb können wir auch gleich ernten. Zu Hause werden wir die Blüten trocknen und uns dann im Winter selbst einen guten Lindenblütentee kochen. Bei unserer weiteren Wanderung zählen wir noch viele Linden. Otterfing ist tatsächlich ein "Linden- Dorf"! Bei der "Tanzlinde" finden wir in der Umgebung auch einige Linden- Sämlinge, die wir am Ende unserer Wanderung in Bio-Erde eintopfen dürfen. Ob aus diesem Sämling bei guter Pflege mal eine große Linde wird? Juli: Sonnwendfeier mit Lagerfeuer und Grill Heute ist ein wunderschöner lauer Sommerabend, besser hätten wir uns das Wetter nicht wünschen können! Endlich holen wir mit unseren Eltern und Geschwistern und auch einigen Großeltern im angemieteten Garten unserer Betreuerin Petra die verschobene Sonnwendfeier nach! Unsere "Grillmeister" Horst und Jakob haben den Grill für uns schon vorbereitet, so dass wir uns unsere mitgebrachten Würstl und unser Grillfleisch bald schmecken lassen können. Herrlich duftet auch das Stockbrot, das wir selbst über dem Grill backen. Und zum Nachtisch gibt es auch noch Kuchen und Obstsalat. So gestärkt erkunden wir den Garten, der  ein toller Naturspielplatz ist! Unsere mitgebrachten Taschenlampen helfen uns bei der Erkundung als es schon dämmrig wird. Beim anschließenden Lagerfeuer, das wir selbst mit Holz und Kiefernzapfen füttern dürfen, lassen wir unser Fest ausklingen. Danke Petra, dass wir in diesem schönen Garten feiern durften. Wir hoffen, dass dies nicht das letzte Mal war! August: Wie schon seit vielen Jahren fanden auch dieses Jahr wieder die Kinder-Erlebnistage auf dem Archehof statt. Dazu gibt es hier einen eigenen Bericht. September: Die Haselnuss Bei diesem schönen Spätsommerwetter haben wir kurzerhand unser Programm geändert und uns auf die Suche nach Haselnüssen begeben. Das Papierschöpfen werden wir zu einem späteren Termin nachholen. Ganz in der Nähe unseres Treffpunkts entdecken wir die ersten Haselnusssträucher unter denen schon viele Haselnüsse zu finden sind. Erstaunlich wie viele Sorten gezüchtet werden, um große Nüsse und viel Ernte zu bekommen und auch um unsere Gärten zu schmücken: Korkenzieherhasel, Bluthasel, Goldhasel und noch mehr. Dass bei Haselnusssträuchern viele Tiere wohnen, haben wir auch gesehen. Entdeckt haben wir eine große schöne Raupe, Ameisen und Käfer. Größere Tiere kommen wohl erst, wenn wir wieder weg sind! Es gibt dieses Jahr viele Haselnüsse,  schnell sind unsere mitgebrachten Tüten voll. Auf unserem Rückweg können wir dann auch in den Gärten die verschiedenen Haselnusssträucher bestimmen. Sogar eine "Baum"-Hasel entdecken wir. Im Pausenhof der Schule knacken wir unsere Nüsse, um daraus anschließend eine "Nuß-Schoko-Creme" zu machen. Natürlich lassen wir uns dabei so manche geknackte Nuss auch schmecken! In manchen Haselnüssen finden wir die Made vom Haselnussbohrer und in einigen nur noch das Loch, aus dem die Made schon wieder entschwunden ist. Mit viel Eifer machen wir uns mit Petras "Küchenhelfer" ans Mahlen und Mischen der Zutaten und unserer gesammelten Nüsse für unsere süße Creme. Selbstverständlich dürfen wir auch zwischendurch naschen. Was noch übrig ist, nehmen wir in Gläser abgefüllt mit nach Hause.  Oktober: Wir bauen einen Unterschlupf für verschiedene Tiere im Biotop (Markweg) Heute ist herrliches Oktoberwetter mit viel Sonnenschein! Deshalb machen wir uns auf den Weg zum Biotop am Markweg, um für den Winter einen Unterschlupf für Tiere zu bauen. Als erstes suchen wir uns für den Unterschlupf ein schönes Plätzchen aus. Fleißig rechen wir Mädchen trockenes Laub zusammen. Damit polstern wir den Boden, damit es die Tiere in ihrem Winterquartier schön warm und gemütlich haben. Zum Abdecken des Unterschlupfs benötigen wir ein Blätterdach. Dieses finden wir am Teichrand. Dort sind viele störende Zweige, die ins Wasser ragen - aber geeignet für unser "Wohnungsdach"! Natürlich wollen wir Buben die Aufgabe übernehmen, diese Zweige abzuschneiden. Danach machen wir uns eifrig auf die Suche nach trockenen Zweigen und Stangen.  Ganz schön anstrengend, sie in diesem "Dschungel" zu unserem vorgesehenen Platz zu bringen und aufzuschichten. Anschließend dichten wir das Winterquartier noch mit den abgeschnittenen Zweigen ab. Fertig - und schon lässt sich eine Schnecke auf unserem gerade fertig gestellten Dach sehen! Zum Abschluss stärken wir uns mit unserer mitgebrachten Brotzeit. Die haben wir uns aber nach dieser anstrengenden Arbeit auch verdient! November: Wir fällen einen Baum mit Förster Charly Endlich ist es so weit: Wir machen uns bei schönstem Novemberwetter auf in den Garten von Familie Schöpfer. Dort dürfen wir mit unserer Vorsitzenden der Ortsgruppe und Förster Charly Einwanger einen Baum fällen. Charly erklärt uns, dass der Baum, der heute gefällt wird, leider am Eschentriebsterben erkrankt ist und deshalb entfernt werden muss. Er zeigt uns die abgestorbenen Äste. Da im Garten noch einige andere große Bäume stehen, erklärt er uns auch, wie wir sie auch ohne Blätter nur an Stamm und Knospen erkennen können. Nach so viel Informationen geht es aber jetzt ans Baumfällen. Die Motorsäge macht ganz schön Krach! Und deshalb hat Charly auch Ohrschützer an seinem Helm und wir halten uns ganz einfach die Ohren zu. Aus sicherer Entfernung beobachten wir die Aktion. Knacks, rums! Und schon fällt der Baum genau in die Richtung, in die er fallen sollte. Hurra, jetzt können wir im wagerechten Baum "Baumkraxeln". Das macht Spaß! Als Ersatz pflanzen wir mit Charly in die Nähe des Baumstumpfs Holunder- und Haselnussstauden.  Sie werden in den nächsten Jahren sicher schöne große Büsche. Dann wird der Baumstamm von Charly in Stücke gesägt damit wir sie zum Feuerholzstoß tragen können. Die Zweige dürften wir an Ort und Stelle aufschichten. Die Arbeit hat uns ganz schön müde gemacht! Als uns Charly aber noch viel über den Schwimmteich im Garten erzählt, ist  die Müdigkeit schon verflogen. Vielen Dank Charly, dass wir so viel neues über Bäume von Dir gelernt haben und Du so geduldig unsere Fragen beantwortet hast! Dezember: Waldweihnacht Leider keine Winterlandschaft mit Schnee! Dafür lacht die Sonne vom Himmel als wir in den Wald wandern und die Tiere mit einem Gabentisch überraschen wollen. Als wir einen geeignetes Fichtenbäumchen finden, machen wir uns sogleich ans Schmücken  des Bäumchens. Lauter gute Sachen hängen wir an den Baum: Meisenknödel, Apfelringe, die wir selbst schneiden und mit Aufhängern versehen, Ähren von Hirse und anderem Getreide, sowie Hasel-, Erd- und Walnüsse. Unter dem Bäumchen breiten wir Heu aus. Darauf streuen wir ebenfalls Nüsse, Körner, Äpfel und Karotten. Die Waldtiere freuen sich sicher, so einen reich gedeckten Gabentisch zu finden. Das Bäumchen schaut so appetitlich aus, dass wir am liebsten gleich auch davon essen würden. Deshalb machen wir uns an unsere mitgebrachte Brotzeit mit Kinderpunsch und als Nachtisch gibt es leckere Lebkuchen. Dabei lesen uns Petra und Anita aus einem Buch Weihnachtsgeschichten, die von Tieren handeln, vor. Nach dieser Stärkung sind wir auch wieder bereit, die Umgebung zu erkunden. Da wir viele Tierspuren finden, wird sicher der Gabentisch bald geleert sein.
Zu Petras Lindenblüten- teerezept: Hier klicken Zum Rezept für Nuss-Schoko-Creme: Hier klicken LKW-Rastanlage
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